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Textildruck Glossar

Textildruck von A bis Z kurz aufbereitet. Sollte ein Begriff fehlen, schreiben Sie uns einfach und wir nehmen ihn auf.

A bis F

Andruck

Bei einem Probeandruck wird zur Anschauen ein einzelnes Shirt nach Ihren Angaben zur Abnahme gedruckt. Da dies mit hohen Kosten verbunden ist wird das meist nur bei sehr hohen Auflagen von Kunden gewünscht.

Belichtung

Ihre Druckvorlage wird in die einzelnen Druckfarben aufgeteilt, mit jeder einzelnen Farbe wird ein Film belichtet, dieser Film dient dann dazu das Sieb zu belichten, dadurch wird das Sieb nur an den Stellen für die Farbe durchlässig die vom Film verdeckt wurden.

CMYK

CMYK ist ein Farbprofil das nur für den Offsettransferdruck nötig ist, für den Siebdruck werden Vektorgrafiken und Pantone solid coated Farbwerte benötigt.

Druckvorlage

Die Druckvorlage ist Ihr Motiv das auf die Textilien gedruckt werden soll.

Doppeldruck

Bei einem Doppeldruck wird die Farbe zwei Mal aufgedruckt wobei ein Shirt dann zweimal komplett um die Maschine rotieren muss was die Druckzeit natürlich verdoppelt und nur bis zu einer Auflage von 100 Stück praktikabel ist.

Einzeldruck

Ein Einzeldruck ist ein einzelner Druck eines Motivs, meist als Flexdruck oder Digitaldirektdruck da bei diesen Druckverfahren keine Vorkosten anfallen.

Einzelverpackung

Bei einer Einzelverpackung wird jedes Shirt gefaltet und in einem durchsichtigem Polybeutel verpackt der durch einen Klebestreifen verschlossen wird.

Farbwerte

Je nach Druckverfahren benötigen wir unterschiedliche Farbwerte, Pantone für den Siebdruck, CMYK für einen Offsettransfer oder einen Sublimationsdruck. Für einen Digitaldruck sind PNG Farbwerte mit transparentem Hintergrund am besten geeignet. Bei einem Flock- oder Flexdruck sind die Farben durch die Folien vorgegeben.

Fibrillation

Bei einer Fibrillation lösen sich die ganz feinen Fasern oben auf dem Textil und stellen sich auf, diese feinen Fasern haben keine Druckfarbe mehr auf der Oberfläche, dadurch erscheint der Druck leicht gräulich und verwaschen. Dieser Effekt tritt hauptsächlich bei dunklen Druckfarben auf hellen Textilien nach nur wenigen Waschgängen auf.

Wenn dieser Effekt unbedingt vermieden werden soll, ist es ratsam eine Druckunterlegung vorzudrucken und nach dem Druck noch eine Drucknachbehandlung vorzunehmen.

G bis L

Grammatur

Die Grammatur ist eine Bezeichnung für die Stoffdichte, das Verhältnis von Fläche zu Masse, angegeben in g/m².

Graustufenrasterdruck

Bei einem Siebdruck in Graustufen wird das Motiv komplett in Schwarz gedruckt. Da nur einzelne Rasterpunkte gedruckt werden, entstehen durch verschiedene Abstände zwischen den Rasterpunkten verschiedene Grautöne.

HKS Farbwerte

Farbangaben mit HKS Farbwerten sind zwar möglich, es werden dabei aber nur die passenden Pantonefarbwerte zugeordnet.

Invertieren

Da zum belichten immer Vorlagen in Schwarz auf Weiß nötig sind, sollten Sie einfarbig Druckvorlagen auch immer gleich so anlegen, auch wenn der Druck in Weiß auf Schwarz gedruckt werden muss.

Konvertieren

Beim konvertieren wird eine Druckvorlage in einem anderem (benötigtem) Dateiformat abgespeichert.

Lichtecht

Lichtecht bedeutet das ein Druck im Tageslicht sich nicht verändert und mit der Zeit verblasst.

M bis R

Moiré

Die Siebe für den Druck haben verschieden Rasterweiten, wenn diese bei einem mehrfarbigen Druck übereinander liegen, kann durch den Moire-Effekt ein unschönes Muster auf dem Druck entstehen wenn man dies nicht vorher beachtet.

Nachbehandlung

Ein Siebdruck kann noch nachdem er schon fertig ist, nachbehandelt werden, dadurch lassen sich die Oberfläche und die Haltbarkeit des Druckes verbessern.

Online Druck

Bei einem Online Druck gestalten Sie Ihren Druck direkt im Internet Browser und übermitteln die Druckdaten direkt an die Druckerei ohne vorher Kontakt aufnehmen zu müssen, geeignet für Einzeldrucke oder Auflagen unter 20 Stück.

Pigmente

Durch die verschiedenen Pigmente in der Textildruckfarbe werden die einzelnen Farben erzeugt, diese Pigmente sind nicht löslich und können, je nach Größe, die Siebe "verstopfen", daher sind mache sehr feine Druckmotive die Siebe mit einer sehr feinen Rasterung benötigen, nicht immer in allen Farben möglich (z.B. Gold oder Silber).

Rakel

Die Rakel drücken die Farbe durch das Sieb auf die Textilien und sind aus Gummi. Vor dem Druck muss für jede Farbe das Rakel eingerichtet werden, Druck und Geschwindigkeit.

Rasterweite

Die Rasterweite bei einem Sieb gibt an wie viele einzelnen Punkte sich auf einen cm Länge drucken lassen.

S bis Z

Siebdruck

Im Siebdruckverfahren wird die Farbe durch Siebe gedrückt, wobei die Farbe nur an den Stellen durch das Sieb kommt, die nicht belichtet wurden.

Transferdruck

Bei einem Transferdruck wird die Druckfarbe erst auf ein Trägermaterial gedruckt, erst danach wird die Farbe dann auf die Textilien übertragen.

Vektorgrafik

Eine Vektorgrafik wird mathematisch berechnet, dadurch lässt sich die Grafik problemlos und ohne Qualitätsverluste in der Größe verändern.

Druckunterlegung

Die Weißunterlegung ist bei dunklen Stoffen nötig damit die eigentliche Druckfarbe auch richtig deckt und die Farbbrillanz erhalten bleibt.

Zwischentrocknen

Bei einem Siebdruck ist es oft nötig das die Farbe während des Druckvorgangs getrocknet wird da nicht immer Nass in Nass gedruckt werden kann. Dabei dreht sich das Shirt anstatt zur nächsten Farbe unter einen Trockner, die Farbe wird kurz angetrocknet und kommt im nächsten Schritt erst zu der nächsten Farbe.