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Textildruck Glossar: Fachbegriffe und Definitionen von A bis Z

Sie möchten wissen, was sich hinter Begriffen wie Siebdruck, DTF, Vektorgrafik oder Grammatur verbirgt? Unser Textildruck Glossar erklärt Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe rund um die Textilveredelung. Als überregional im gesamten D-A-CH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) agierende Textildruckerei unterstützen wir Sie nicht nur mit Siebdruck für Großauflagen, DTF-/DTG-Druck für Kleinauflagen, Bestickungen und unserem Full-Service für Fashion-Startups (Rebranding ab 50 Stück, Eigenproduktion in der Türkei ab 100 Stück), sondern sorgen auch für absolute Klarheit bei allen technischen Details.

Wichtige Fachbegriffe im Textildruck

CMYK und RGB

Farbmodelle in der Gestaltung. RGB (Rot, Grün, Blau) ist der Standard für leuchtende Bildschirme und digitale Layouts. Für den physischen Textildruck wird hingegen der CMYK-Vierfarbgesamtraum (Cyan, Magenta, Yellow, Key/Schwarz) oder ein normiertes Sonderfarbensystem benötigt.

DTF-Druck (Direct to Film)

Ein modernes Transferverfahren, bei dem das Druckmotiv spiegelverkehrt auf eine spezielle Trägerfolie gedruckt, mit einem Schmelzpulver versehen und mittels Hitze auf das Textil gepresst wird. DTF bietet brillante Farben, hohe Deckkraft und lässt sich flexibel auf verschiedensten Textilarten (inklusive Mischgeweben und Taschen) einsetzen.

DTG-Druck (Direct to Garment / Digitaldirektdruck)

Das digitale Direktdruckverfahren für Textilien. Die Farbe wird von einem professionellen Textildrucker direkt in die Baumwollfasern gesprüht. Ideal für fotorealistische Motive, Farbverläufe und Kleinauflagen ab 1 Stück.

Entgittern

Ein manueller Arbeitsschritt beim Folientransfer (Flex- und Flockdruck). Nach dem computergesteuerten Zuschnitt des Motivs durch den Plotter wird die überschüssige Folie außerhalb der Designlinien per Hand abgezogen.

Flexdruck & Flockdruck

Verfahren zur Veredelung mit Transferfolien. Beim Flexdruck kommt eine glatte, dünne und elastische Polyurethan-Folie zum Einsatz. Der Flockdruck verwendet dagegen eine samtweiche Viskosefaser, die dem Druck eine flauschige, erhabene Haptik (3D-Effekt) verleiht.

Grammatur

Das Flächengewicht eines Textils, gemessen in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Sie gibt Aufschluss über die Stoffstärke: Leichte T-Shirts liegen meist bei 150 g/m², Standard-Shirts bei 180 g/m², während schwere Streetwear- oder Oversized-Modelle Grammaturen von 220 g/m² und mehr aufweisen.

HKS und Pantone

Genormte Farbsysteme (Schmuckfarben), die im analogen Siebdruck verwendet werden. Da Monitore Farben unterschiedlich darstellen, garantieren HKS- und Pantone-Farbwerte eine exakte und verbindliche Farbwiederholung beim Mischen der Siebdruckfarben.

Plastisol

Eine PVC-basierte Druckfarbe, die vor allem im industriellen Siebdruck eingesetzt wird. Plastisolfarben trocknen erst unter starker Hitzeeinwirkung in der Trockenkanal-Anlage ein, bleiben auf dem Sieb offen und liefern extrem deckende, langlebige Ergebnisse.

Siebdruck

Das klassische und robusteste Schablonen-Druckverfahren der Textilindustrie. Farbe wird mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Siebgewebe gepresst. Aufgrund fester Vorkosten für Filme und Siebe rentiert sich der Siebdruck vor allem bei großen Auflagen ab 20 Stück.

Standbogen (Mockup)

Eine maßstabsgetreue technische Vorlage (Vektorzeichnung) eines Textils (z. B. T-Shirt, Hoodie oder Cap), auf der die genaue Platzierung, Ausrichtung und Größe des Druckmotivs für die Produktion festgelegt wird.

Vektorgrafik

Eine digitale Grafik (in den Formaten EPS, AI, PDF oder CDR), die im Gegensatz zu Pixelbildern (JPG/PNG) aus mathematischen Pfaden, Linien und Kurven besteht. Sie ist unendlich skalierbar und für den Siebdruck-Schnitt sowie die Belichtung von Sieben unverzichtbar.

Weißunterlegung (Druckunterlegung)

Ein technischer Zwischenschritt im Siebdruck. Um bunte Motive auf dunklen Textilien farbgetreu und leuchtend darzustellen, wird das gesamte Motiv im ersten Schritt weiß vorgedruckt, bevor die eigentlichen Farben folgen.

Häufig gestellte Fragen zum Textildruck Glossar (FAQ)

Was bedeutet Siebdruck im Textildruck Glossar?

Der Siebdruck ist ein traditionelles Schablonen-Druckverfahren, bei dem Farbe mechanisch mit einer Rakel durch ein feines Siebgewebe auf das Gewebe gedruckt wird. Er zeichnet sich durch maximale Haltbarkeit aus und rechnet sich durch anfallende Vorkosten für Filme und Siebe ab einer Auflage von 20 Stück.

Was versteht man unter DTG-Druck (Digitaldirektdruck)?

DTG steht für „Direct to Garment“. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Direktdruck, bei dem die Textilfarbe direkt auf den Stoff aufgesprüht wird. Das Verfahren eignet sich perfekt für fotorealistische Motive, Farbverläufe und Kleinauflagen ab 1 Stück.

Was ist der Unterschied zwischen DTF- und DTG-Druck?

Beim DTG-Druck wird direkt auf das vorbehandelte Textil gedruckt, was reine Baumwolle voraussetzt. Beim DTF-Druck (Direct to Film) druckt man auf eine spezielle Trägerfolie, die mit Klebepulver bestreut und per Transferpresse aufgebracht wird – dadurch sind auch Mischgewebe, Nylon und unebene Materialien problemlos bedruckbar.

Was bedeutet die Grammatur bei T-Shirts und Hoodies?

Die Grammatur beschreibt das Gewicht des Stoffes in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Ein Shirt mit 150 g/m² ist leicht und luftig, während Hoodies oder schwere Oversized-Shirts oft Grammaturen von 300 g/m² oder mehr besitzen.

Warum ist eine Vektorgrafik für den Siebdruck erforderlich?

Vektorgrafiken (EPS, AI, PDF) basieren auf mathematischen Vektoren statt auf einzelnen Bildpunkten (Pixeln). Sie können verlustfrei vergrößert werden und ermöglichen es der Druckerei, saubere, randscharfe Linien für die Filmbelichtung jeder einzelnen Druckfarbe zu erzeugen.

 

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